Fragen zu unseren Parkettböden?

Hier einige häufig gestellte Fragen zum Produkt:

Die einzelnen Dielen des breiten und schmalen Schweden werden mit Hilfe einer speziell entwickelten Verriegelung verbunden. Durch eine Spezial-Fräsung mit Entspannungsnut, können die Dielen nur im rechten Winkel verlegt werden. Ein „krummes“ verlegen der Dielen ist nicht möglich.
Bei richtiger Montage der Dielen ist ein Fugenbild bei der Verlegung nahzu ausgeschlossen. Eine Montageanleitung liegt jedem Paket des „geilen Schweden“ bei.

Es ist wie immer eine Philosophie-Frage, welche Verlegeart die richtige ist. Wer hier eine Entscheidung treffen möchte, hört und liest viele Meinungen. Meist ist es so, dass weder die eine noch die andere Art grundsätzlich falsch oder 100%ig richtig ist.

Der „geile Schwede“ kann auf zwei Weisen verlegt werden:

  • Schwimmend – eine lose Montage auf einer Dämmung und einer Dampfbremse
  • vollflächig verklebt – direktes Verkleben des Parkettbodens auf den Untergrund mit Hilfe von Spezial-Parkettklebstoff

 

Die Vorteile der schwimmenden Montage sind:

  • einfaches Entfernen der Parkettbodenbelages
  • gelenkschonendes „Nachgeben“ der Bodenfläche

 

Die Vorteile der vollflächigen Verklebung sind:

  • ruhiges Laufgefühl
  • Abschleifen der Parkettfläche jederzeit möglich (schwimmend nur bedingt möglich!)
  • weniger Bewegungen und „Arbeiten“ der Parkettfläche
  • besserer Wärmedurchlasswiderstand bei Fußbodenheizung

 

Grundsätzlich muss die Art der Montage jeder selbst für sich entscheiden. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Art und Weise des Untergrundes. Hier kann Euch aber jeder „geiler Schwede“-Partnerbetrieb mit Rat & Tat zur Seite stehen.

Hier meinen „geilen Schweden“ Partnerbetrieb finden.

Alle unsere Parkettböden, ob breiter oder schmaler Schwede, werden in einer fertig geschliffenen und rohen Oberfläche geliefert. Die Oberflächenfarbe wird dann vor Ort, ganz nach Deinen Wünschen erstellt. Man kann dies mit dem Streichen einer Wand vergleichen.
Die Oberflächenfarbe wird mit Hilfe von speziellen Holzbodenölen und dem Beimengen von hochwertigen Farbpigmenten erstellt. Vor dem Ölen kann der „geile Schwede“ auch mit wässrigen Laugen vorbehandelt werden. Die Farbvielfalt ist hier grenzenlos. Diese Flexibilität ist aber nur mit Öloberflächen möglich.

Geölte Oberflächen sind offenporig und besitzen dadurch eine klimaregulierende Eigenschaft. Der „geile Schwede“ nimmt Luftfeuchtigkeit auf, speichert sie und gibt diese bei Bedarf wieder an die Raumluft ab. Gerade bei Fußbodenheizungen ist diese Eigenschaft sehr wichtig. Da keine störende Schicht zwischen der Nutzung und dem Holz liegt, kann die äußerst robuste Schwedeneiche ihre Vorteile leicht ausspielen.
Sollte der Boden doch einmal verkratzt oder beschädigt sein, kann das lokal und partiell ausgebessert und behoben werden. Das kann man sogar selbst machen.

Der breite und auch der schmale Schwede sind für Warmwasserfußbodenheizungen bestens geeignet.

Die max. zulässige Heizleistung beträgt 55 W/qm und muss gleichmäßig über die Fläche verteilt abgegeben werden. Die Oberflächentemperatur darf an keinem Punkt höher als 27°C liegen. Vorsicht hier bei Teppichen oder Läufern, hier kann es in der Heizperiode zu Stauwärme kommen.
In der Regel sind die neueren Fußbodenheizungen (FBH) weniger warm eingestellt und werden grundsätzlich nicht so heiß eingestellt. Wenn möglich, die FBH zu Beginn der Heizperiode schrittweise erhöhen, so kann sich der „geile Schwede“ in aller Ruhe an die neuen Raumklimawerte gewöhnen.

Bitte immer auf die richtige Restfeuchte des Estrichs achten. Die zulässige maximale Restfeuchte  ist bei Zementestich bei 1,8CM% bei Anhydritesrich bei 0,3 % erreicht. Diese Werte sind mittels einer CM-Feuchtigkeitsmessung vor der Verlegung festzustellen.

Bei weiteren Fragen hilft Euch der „geiler Schwede“ Partnerbetrieb in Eurer Nähe gerne weiter. Unsere Partnerbetriebe können auch alle nötigen Messungen für Euch durchführen.